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Die Pioniere versenkten eine von
Barabbas-Yuha-Eley entworfene und der Firma Langbau gelieferten Säule, 40 cm
x 40 cm mit einer
Gesamtlänge
von 4
m, in einem von der Firma Derfeser gesponserten Fundament so, dass sie
ca. 2,70 m aus dem Wasser herausragt. Sie ist auf einer Länge von 2,1 m mit
einer 30 m langen massiven Kette umwickelt.
Das Österreichische Bundesheer ist eine Stütze,
eine Säule unseres Landes, ebenso wie seit der Antike die Säule das Symbol
der Macht der Heere ist und nicht Schwerter und Schilder.
Auch weiß man seit der griechischen Polis vom Problem, dem
Paradox, dass ein
Heer nach Außen, dem Feind gegenüber aggressiv und nach Innen, der eigenen
Bevölkerung gegenüber, friedlich sein sollte. Dieser innere Widerspruch in
den Seelen der Krieger und Soldaten ist ein bis heute ungelöster, auch nicht
in den heutigen Demokratien, wie z.B. das Phänomen IRAK – USA nach dem
offiziellen Krieg 2003 zeigt.
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So stellt die „Gefesselte Heeressäule“ eine Allegorie dieses Paradoxons dar,
in dem die Macht eines Heeres gefesselt, an die Gesellschaft gebunden und
durch sie beherrscht sein muss.
Bewusst
wurde dem Schwazer Silberwald entsprechend eine rauflächige Säule aus Beton,
einen Naturstoff, angefertigt, und die massive Kette unbehandelt und rostig
angebracht, um die Erosion des Eiblschrofen in steter Erinnerung zu rufen.

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