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Dynamis im Hexagramm
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Das Hexagramm hat in seiner kurzen Zeit des Bestehens schon eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Für die Arte Silberwald 2004 entwarf Herbert Dalik dieses Kunstwerk. Errichtet wurde es von Barabbas-Yuha-Eley. Ursprünglich befand sich im Zentrum des Hexagramms ein blauer Januskopf. Nach der Beschädigung durch Vandalen blieb davon ein Hexagramm mit zwei versetzten Dreiecken (3 Meter Schenkellänge) stehen.

Interpretation von Dalik: Ein "wässriges (weibliches, auf die Spitze gestelltes) und ein "feuriges" (männliches, nach oben weisendes) Dreieck, die zusammen vom richtigen Blickpunkt gesehen, ein geschlossenes Dualsystem in harmonischer Ordnung repräsentieren. Im Zentrum steht ein JANUSKOPF, Gott es Anfangs und des Endes - der Saat und der Ernte.
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. Nach dem Verschwinden des Januskopfs ergaben die beiden Dreiecke ungewollt eine faszinierende neue Perspektive:
Viele sehen im Hexagramm zuerst den Davidstern der Juden, aber beide Dreiecke in Distanz zueinander ergeben eine dynamische Geometrie, wie sie vor Jahrtausenden bei den Philosophen der alten Griechen für Nachdenken und Auseinandersetzungen sorgte.
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    Neuinterpretation von Barabbas-Yuha-eley:
Zwei fluchtende Dreiecke in Distanz zueinander stehend bilden das fließen des Hexagramms der Mystik Eukleídes (365 – 300 v. Chr.; euklidische Geometrie). Entfernen Sie sich als Betrachter vom Hexagramm, indem Sie die beiden unteren Wege entlang gehen. Wenn Sie dabei zum Hexagramm herauf sehen, schiebt sich das vordere Dreieck am hinteren vorüber. Die vermeintlich festgeschriebene Geometrie tritt in den Stand der Dynamis und beginnt zu fließen.
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Damals wie heute ein faszinierendes Phänomen und es tut heute noch die moderne Physik in der Beschreibung vom Verhältnis Raum zur Perspektive der Bewegung im Fluss der Zeit nicht so leicht. Bisher gibt es darüber nur ungenügende Modelle.

Die beiden Dreiecke bestanden schon bei ihrer Errichtung aus älteren, trockenen und nicht mehr stabilen Baumstämmen. Mitte 2005 musste das Kunstwerk aus Gründen der Sicherheit abgebaut werden. 2006 wird es neu errichtet.
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