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Stier im Labyrinth
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Labyrinth für Silberwald   (aus Bezirksblatt 6. Juli 2006)
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SCHWAZ (hin) Die Sprach- und Kreativklasse der HS Schwaz 1 mit KV Susanne Egger und Martin Schwarz-Lahnbach hat sich für das Schulprojekt der 1. Klasse den Bildhauer Jones ins Boot geholt. Gemeinsam mit ihm können die Mädchen und Burschen künstlerisch werken.
Das erste Projekt war die Gestaltung eines Fensters für den Adventkalender am Pfundplatz. Dabei blieb es nicht, es wurde ein weiteres Projekt in Angriff genommen, ein "Stier im Labyrinth" für den Silberwald, eine Aktion, wofür LehrerInen wie Schülerinnen tagelang schwer arbeiteten.
Das Labyrinth wurde auf einer 12 x 12 m großen Wiese errichtet. In der Mitte des Labyrinths wurde der Stier aufgelegt, seinen Guss übernahm Künstler Jones. Um über 200 kg Messing und Aluminium zum Schmelzen zu bringen, wurden 170 kg Kohle verheizt.
So wird der Berg, dem vor 580 Jahren viel Metall entnommen wurde, wieder welches zurückgeführt, allerdings kein Silber, wie Martin Schwarz-Lahnbach betonte, sondern ein Aluminiumguss.
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  Martin und Jones
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Angela und Armin Jones und die Frauen
 
  Jones und die Frauen
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Besucher Dr. Kultur im Sprint
 
  Boten der Vergangenheit
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Martin, Jones und Freundin Griechinnen
 
  "Geranos" der Schreittanz
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"Geranos" der Schreittanz "Stier" auf der Bare
 
  Hinlegung des Stiers
 
Wächter unübertroffen
   
       
 

Die Heimkehr des Stiers   (aus Brennpunkt 8. Juli 2006)
Sprachkreativ-Klasse der HS Schwaz präsentierte ein Labyrinth für den Schwazer Silberwald

"Labyrinthe waren für einige Monate Anregung und Ausgangspunkt für einen Projektunterricht an der Hauptschule 1 in Schwaz. Ihre Entstehung, Bedeutung, Geschichte und Mythologie ließ die Schüler und Schülerinnen der Sprach-Kreativ-Klasse 1a tief eintauchen in das Geheimnis dieses rätselhaften, uralten Symbols."
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SCHWAZ. Der Schwazer Künstler Jones begleitete die SchülerInnen bei ihrem Vorhaben. Im Juni war die Projektwoche im Silberwald Höhepunkt und Abschluss des Projekts. Die 29 SchülerInnen schufen ein 11 x 11 Meter großes Labyrinth aus Steinen und Erde auf einer Wiese im Silberwald. Allerdings bauten sie kein klassisches Labyrinth - im Zentrum ihres Naturkunstobjektes blieb ein großer Platz frei - für den Stier, dessen Guss Künstler Jones aus 200 kg Messing und Aluminium übernahm. Am Donnerstag voriger Woche um 21 Uhr erwarteten 100 Besucher gespannt die Präsentation: Die griechische Sage vom Minotaurus in dessen Labyrinth auf Kreta bildete die Einleitung, in weiße Tunikas gewandetet "Griechinnen" tanzten den Geranos, einen Schreittanz zu tiefer, dramatischer Musik.
Die Schwazer Sage vom Silberstier leitete den zweiten Teil ein. In Fackelbegleitung wurde ein Aluminiumstier auf einer Trage zum Labyrinth gebracht - die SchülerInnen entzündeten kleine Öllämpchen - und der Stier wurde in die Mitte des Labyrinths gebettet. So fand ein kleiner Teil der gewaltigen Erzmenge, die dem Eiblschrofen entrissen, wurde wieder zurück an dessen Fuß.
Ein weiterer Tanz löste die Dramatik des Moments. Die Musik verklang, die Feuer brannten allmählich nieder, ein beeindruckender Sommerabend endete und nur die unzähligen Glühwürmchen blieben wie erstaunt und tanzten neugierig über ihre neue Nachbarschaft. red

E-Mail-Adressen der Künstler
Martin Schwarz-Lahnbach: ms.lahnbach@a1.net
jones: jonesart@gmx.at

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