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Hominis Superioris Anbetung des Todes - eine kulturkritische Naturinstallation.

Wir befinden uns im Übergang vom Homo sapiens zum Homo superior und schon jetzt zeigt sich vermehrt die Anbetung des Todes denn die Bejahung des Lebens.
Die Naturinstallation befindet sich gleich linkerhand nach der Simon-Juda-Kapelle an einem mittleren Baum dreier beieinander stehenden Bäumen. Die Gesamthöhe der Installation beträgt ca. 200 cm. Gefertigt 2004 von von Barabbas-Yuha-Eley
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Im Frühjahr 2004 apperte die Sonne eine sehr hässlich aussehende Wurzel aus dem Schnee. Zuvor fuhr der Schneepflug mehrmals über sie hinweg. Diese Wurzel, in ihrer scheinbar tiefen Hässlichkeit, bietet sich geradezu als Abbild des Todes an und hat nichts mit einem Christus zu tun. Wobei sich natürlich die Frage stellt, ob ein "Ding" aus der Natur überhaupt hässlich sein kann.
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Wer sich Spätabend durch die FS-Kanäle zipt, der sieht vorwiegend Gewaltfilme (Rambo, Terminator etc.). Jeder wird abstreiten, dass es davon nicht beeinflusst ist. Tatsächlich sinkt die Hemmschwelle zur Gewalt, tatsächlich erhöht sich beim ganz normalen Bürger die Bereitschaft zur Folter, zum Krieg, zur Todesstrafe, die Akzeptanz von Staatsterror der eigenen Demokratie. Dem Einhergehend vermitteln uns neuen Technologien eine Reduzierung der Distanz zu unseren Göttern. Lassen sie uns in der Anbetung des eigenen Todes wie Gott oder Götter fühlen.
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I Index Arte Silberwald I

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