
Gnosis
Die Fehler diesen Teils der 1.
Wanderung begannen schon vor ihren Antritt.
Das Marschieren auf Asphalt bekam nicht gut. Die Füße von den Knien abwärts hielten
dieser Art des Gehens nicht stand. In den Bergen einen Marsch von mehr als
sechzig Kilometer gehen ist kein besonderes körperliches Problem, aber beim Asphaltgehen
scheinen zum Teil andere körperliche Belastungen gegeben zu sein und hierfür war ich nicht
vorbereitet.
Auch der Körper als Ganzes ermüdete zu rasch, weil ihm zu wenig Energie, keine
Vitamine und
vor allem keine Mineralien zugeführt wurden. Der
Marsch sollte
nämlich eine willkommene Gelegenheit sein, um einige Kilo an Körpergewicht abzunehmen -
ein fataler Irrtum, welche Eitelkeit.
Der notwendige Respekt vor der doch unerwartet hohen körperlichen Anforderung war auch nicht
gegeben, denn ein übersteigertes irrationales Glücksgefühl bestimmte die Dynamik des
Wollens.
Mit fortschreitender Marschdauer erfolgte einhergehend mit dem physischen auch der
psychische Zusammenbruch. Dieser Zusammenbruch vollzog sich nicht allmählich, sondern
entwickelte sich mit zunehmenden Kilometerstand in einer sehr schnellen, progressiven
Dynamik. Eigentlich nachdem bei der Flussdurchquerung die rechte Fußsohle ein Schnittverletzung abbekam und aufgrund des verschmutzten
Wassers sich eine Infektion
einstellte. Zusätzlich erfolgte der Angriff zweier großer Hunde im freien Gelände, was
die Nerven übergebühr und ab da permanent belastete, denn dort unten gibt es viele freilaufende
Hunde und meist sind es riesige Viecher.
Am vorläufigen Ende dieser Reise war sofort klar, dass viel zu viele Fehler für das
frühzeitige Ende dieser Wanderung verantwortlich waren, und dass die nächste Wanderung
unter anderen Voraussetzungen und zwar geistiger und körperlicher Art anzugehen ist.
Der Umfang der mitzunehmenden Ausrüstung, wie auch deren Qualität, ist sicher von Relevanz, aber wichtiger ist einerseits eine stabile geistige und körperliche Verfassung -an Begeisterung fehlt es nicht- und andererseits ein vorheriges Gehtraining auf Asphalt von mindestens zweihundert Kilometern in Etappen zuhause. Ein Wahnsinn, hatte doch der Seesack samt Inhalt mindestens 25 Kilo und die den ganzen Tag unter widrigsten Verhältnissen am Rücken. Zusammengenommen trugen meine Füße 105 Kilogramm - welch eine Dummheit.
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eine Wanderung um das Mare Internum
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