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Der Schwazer Silberwald
Am
östlichen Ende des Gemeindegebiets der Stadt Schwaz im Erholungsgebiet
Pflanzgarten errichtet das Millennium-Weltenbaum-Team „Loorien
alpha – den Schwazer Silberwald“. Das Team setzt Urweltmammutbäume,
Ginkgos, Eiben, Linden, Eichen etc..
Der “Hain der Tausendjährigen”
entsteht am Fuße des Eiblschrofens. In ihm fand der Hauptabbau
des Silbers in der Blütezeit des Schwazer Silberbergbaus statt,
deswegen der Name “Schwazer Silberwald”. Zugleich stellt
dieser Hain für Europa eine neue Art Gartenbauarchitektur dar,
für die der Name “Loorien”, eine Abwandlung eines
keltisch-gälischen Wortes für heiligen Wald, steht.
Der
Hain der Tausendjährigen ist das Primärprojekt, ist das
Jahrhundertwerk von Loorien alpha - dem Schwazer Silberwald. Tausendjährige
Baumarten wachsen in ihm als Symbol der Zeitlosigkeit und als ihr
Gegensatz Gräser für die Vergänglichkeit, für
den Wandel in der Zeit. Dazwischen findet sich nicht anderes,
als gemähte Wiese. Alles andere wie Arte Silberwald, Silberwalddialoge
und Sonstige Veranstaltungen sind Rahmenprogramme für die Ungeduld
der Besucher.
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Einige
Besucher stellen immer wieder die selbe Frage: "Warum müssen hier
exotische Bäume und Gräser gesetzt sein?" Ich sage dann immer
wieder: "Schau die Runde, was siehst du rundherum am Rand des
Silberwaldes? Sollen wir all die Fichten in Monokulturart wieder pflanzen,
nur mit etwas mehr Platz dazwischen? Wollen wir einen botanischen Garten
als Juwel, als eine kleine Welt der Vielfalt und Differenziertheit in all
der Monotonie oder soll es einfach so beleiben, wie es zuvor war, wie wir
es gewohnt sind und es so bequem haben wollen?"
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Hier der Ansatz
eines Erklärungsversuchs anhand des Themas Mystik und Magie des
Silberwaldes - Auszug aus dem Prospekt 2004
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Das Mysterium
Silberwald
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Viele Besucher des Schwazer Silberwaldes vermeinen etwas Besonderes zu spüren,
wenn sie den Hain der Tausendjährigen besuchen. Sie kehren immer wieder
zurück, sind Gefangene der Mystik des Hains. Es muss dabei nicht immer um
Gott oder Göttliches gehen, sondern im Silberwald geht es um
Bescheideneres, um das Geheimnis, um das Mysterium Natur.
Die Natur des Silberwaldes begegnet dem Besucher in der ‘Poesie der
Natur’, in einer Art lehrenden Sprache. Diese zu lesen und zu verstehen
zeigt sich insofern als sehr schwierig, als sie uns mit jedem Hinsehen
etwas anderes sagt. Das Mysterium Natur des Silberwaldes lehrt uns in
dieser Sprache das Geheimnisvolle ihres Seins.
Ihre Lehre, ‘die Poesie der Natur’, ist der Nexus, der Durchgang zu
ihren Geheimnissen. Hierbei hilft keine Lehre des Menschen, sondern nur
ein lernendes Erfahren, ein persönliches Durchgehen durch diesen Nexus.
Dann ist der Hain der Tausend-jährigen mit seiner Baum- und
Gartenarchitektur ein Ort der Kraft und der Ausstrahlung.
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Die Magie der Arte Silberwald
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Die Generierung von Kunst ist der Seele ureigenstes Bedürfnis. So
gestaltet der Mensch seit jeher seine Welt, will die Natur zu seinem
Nutzen beherrschen, aber auch sich zum Gefallen, sie verschönern.
Im Schwazer Silberwald, dem Hain der Tausendjährigen, wird der Künstler
zum Magier. Die Architektur, Komposition und Harmonie des Hains ist ihm
ein Mittel zur Bewegung der Seelen, des Gemüts der Besucher.
Seelenbewegtheit gelingt so über den Umweg Natur. Seine Werke sind nicht
Kunststücke in der Natur, sondern sie zeigen sich dem Betrachter als
Naturkunstwerke.
Die Magie des Künstlers begegnet im Hain dem Besucher als Mysterium, als
oft schwer lesbare Poesie und Grammatik der Natur. Sie ist für den
Suchenden der Durchgang, der Nexus durch die Universen der Natur und
letztlich der Weg in die Seele des Künstlers.
Im Durchgang durch den Nexus alterniert die Arte Silberwald die innere und
äußere Schau des Künstlers zur Großen Schau. Diese generiert das
Gesamtkunstwerk Loorien alpha - den Schwazer Silberwald - und geht allen
Exponaten der Arte Silberwald voran. Die Bedingung ist diese Schau des Künstlers
mit den Mitteln vor Ort: mit Licht, Wind, Wasser, Holz, Stein und den
archaischen Metallen des Falkensteins: Kupfer und Silber.
Im Schwazer Silberwald öffnet sich den der Natur Entfremdenten, wie auch
den Naturerfahrenen eine Brücke, um über sie an seinen Wundern, seinem
Mysterium und an der Magie seiner Künstler teilhaben zu können.
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