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Schwazer Freilichtspiele
Seit nun sieben Jahren sorgen die Schwazer Freilichtspiele für aufregendes
Sommertheater in der Silberstadt.

Die Saison 2005 steht ganz im
Zeichen von Komödie und Lustspiel:
Das Rustikal "Der
Watzmann ruft" macht
dabei in der Spielstätte am Gwercherhof/Schloss Mitterhart den Anfang:
1972 entwickelten Manfred O. Tauchen, Joesi Prokopetz, Wolfgang Ambros und
andere Musiker mehr blödelnd als ernst den
"Watzmann",
der inzwischen Kultstatus genießt. Es ist die Geschichte vom grausamen
Berg "Watzmann",
der regelmäßig die Söhne der Bergbauern zu sich ruft (oder ist es die
Gailtalerin, die ruft?) und sie in ihr Verderben stürzt. Das ist die
Rahmenhandlung für jede Menge Spaß und Musik!
"Heimatlos - eine steirische
Wirtshausoper in einem Rausch"
von Anton Prestele & R. P. Gruber ist die zweite Produktion, die abermals
die Lachmuskeln der Zuschauer höher beansprucht:
"Wann's wo a Zeltfest gibt,
mir san da" - die
"kreuzfidelen Ennser
Buam" und die
"Traunviertler Zeltspatzen"
ziehen ins Bierzelt im Schloss Mitterhart ein, Bier wird ausgeschenkt, der
Wirt macht sich brummig bemerkbar, die fesche Kellnerin Maria nervt ihr
maunzendes Bankert - der Kinderwagen steht irgendwo in der Ecke.
"Heimatlos,
eine steirische Wirtshausoper in einem Rausch"
von Reinhard P. Gruber und
Anton Prestele ist voll im Gange.
Deftiges Volkstheater, grotesk verfremdet. Liebesrausch, Bierrausch und
alles endet im Blutrausch.
Die Triumphale Intrigenkomödie
"Der tolle Tag oder die
Hochzeit des Figaro"
von Beaumarchias und Karl Schönherrs "Kindertragödie" schließen das
zweimonatige Festival.
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