|
Die
Franz-Josef-Straße in Schwaz
.
Die Franz-Josef-Straße zeigt sich heute
noch als das Geschlossene Straßenbild in Schwaz, da die einheitliche
Dachlinie erhalten blieb, wen auch die meisten Häuser später weitgehend
verändert wurden. Außerdem zeichnet sie sich dadurch aus, dass an ihrem
östlichen Abschluss die prachtvolle Fassade der Pfarrkirche steht. Das
Haus Nr. 11, das Angererhaus, hat ein gotisches Portal und einen
geschlossenen Lichthof, de an ähnliche Anlagen in Innsbruck erinnert und
in Schwaz selten ist, da hier wegen des zur Verfügung stehenden Raumes die
Rückfronten meist in offene Gärten münden.

Das Haus Nr. 17 ist eines der
ältesten und am wenigsten veränderten. Außen durch ein rotmarmornes Portal
mit Stab und Kehle (um 1480), einen viereckigen Erker und ein allerdings
umgebautes Geschäftslokal gekennzeichnet, hat es innen im Erdgeschoß eine
gewölbte Halle mit großer Rundsäule und im Hof einen runden Treppenturm
als ursprüngliches Stiegenhaus. Ähnlich runde Treppentürme, die wie richte
Türme über das Hausdach hinausragen, besitzen noch die Häuser Nr. 13 und
das Eichamt in der Wopfnerstraße.
Ein typisches Gewerkenhaus war das Blaue Haus, das zwei Häuserfronten
breit ist, ein spitzbögiges Portal mit Maßwerkrelief (wie das Hauptportal
der Kirche St. Martin) und eine besonders breite Tordruchfahrt aufweist.
Es war bereits Ende 15. Jahrhunderts im Besitz der Herren von Firmian, von
denen Nikolaus von Firmian (+ 1509) 1490 bis 1492 Gewerke am Falkenstein
war. Im Gartenhaus befanden sich bis 1809 Fresken des Stammbaumes der
Firmian und die Darstellung des Turniers Nikolaus von Firmians mit Kaiser
Maximilian I. Das Haus Franz-Josef-Straße 24 (Buchhandlung Tyrolia) hat
ein Spitzbogenportal und an der Rückseite zwei Reihen von Arkaden auf
runden Marmorsäulen. Das Tannenberg Palais, heutiges Enzenberg Palais ist
separat ein einer eigenen Seite beschrieben.
Klassische
Führung durch die Schwazer Innenstadt
www.silberregion-karwendel.at -
info@silberregion-karwendel.at
Tel. ++43(0)5242/63240

. |