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Das Fuggerwohnhaus in Schwaz
Das Fuggerwohnhaus hat eine ansitzartige Schauseite mit zwei viereckigen Eckerkern, die an das Rathaus erinnern, und zwei mittlere achteckige Erkern. Die Fassade wurde nach einer alten Innschrift 1674 mit barocken Fensterumrahmungen in Putz versehen. Die drei Giebel sind sicher nicht ursprünglich, da das erste Dach ein Grabendach hinter einer geraden, mit Zinnen geschmückten Feuermauer war, wie alte Abbildungen zeigen.
(Bild Ulrich Fugger, gest. in Schwaz 1525) An der Ostseite befindet sich ein rechteckiger Erker, an der Rückseite sind an zwei Geschoßen Arkaden mit rotmarmornen Säulen angebracht, wie sie für mehreren Schwazer Gewerkenhäusern typisch sind. In jedem Geschoß des Hauses befindet sich ein durchgehender gewölbter Mittelflur, im zweiten Geschoß eine gewölbte Kapelle mit Altartisch im Erker und in einigen Räumen einfache Getäfel des 16. Jh's. mit Leisten und Knöpfen an den Kreuzungen.
Klassische
Führung durch die Schwazer Innenstadt
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