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Neben der prinzipiellen Frage, was überhaupt
Wahrheit ist, gilt doch immer wieder das Bemühen Wahrheit zu leben, d.h.
Gedachtes und Erfahrenes wahrhaftig zu leben. Deswegen sind hier angenehme
und weniger angenehme Mails zum Amüsement des Lesers aufgelistet.
Sehr geehrter Herr
Wechselberger!
Im Auftrag des Herrn
Nationalratspräsidenten Dr. Heinz Fischer darf ich Ihnen
mitteilen, dass sich der Nationalratspräsident in den nächsten Tagen
im Libanon befindet und wenn es möglich ist, wird Präsident Fischer
im Sinne Ihres Wunsches ein kleines bisschen Erde von einem berühmten
Ort im Libanon mitnehmen.
Ich verbleibe mit
besten Grüßen - Gertraud
Mica
Büro des
Nationalratspräsidenten Dr. Fischer
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Sehr geehrter Herr
Wechselberger,
besten Dank für Ihre
rasche Rückantwort. Eine Beteiligung an dem Netzwerk
der "Weltenbaum-Erdenspender" im Wege der
Aufnahme in ein "Baumbuch" kommt für
mich nicht in Frage. Ich wünsche Ihnen jedoch viel Erfolg für Ihr
Projekt und sende herzliche
Grüße aus Padua.
Name dem Webmaster bekannt
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Briefabschrift:
Mönchengladbach, 30. Mai
2001
Millennium Weltenbaum -
Sehr geehrter Herr Wechselberger
da wir Ihre Aktion mit dem
Weltenbaum sehr gut finden, möchten wir uns an dem Projekt beteiligen.
Ich habe mit meinen eigenen Händen etwas Erde unter unserem
Spielfeldrasen entfernt und in eine Klarsichtfolie gepackt.
Ich hoffe, daß Ihr Projekt ein Erfolg wird und verbleibe
mit freundlichen Grüßen -
Toni Polster
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Briefabschrift nach einer
Bitte um eine Erdenspende von Bischof Weber - Graz:
Bischöfliches Sekretariat
Sehr geehrter Herr
Wechselberger!
Wir schätzen Kreativität,
die auch in Ihrem Projekt "Millennium Weltenbaum" zum Ausdruck
kommt. Wir ersuchen aber um Respekt für die Freiheit, sich an diesem
Projekt nicht zu beteiligen.
Mit freundlichen Grüßen -
Mag Christain Lagger (Bischoftssekretät)
Anmerkung: Dieser Respekt ist für
uns selbstverständlich. Der Schreiber des Briefes ist namentlich
angeführt, denn es ist keineswegs selbstverständlich, dass jemand in
prominenter Position nein sagt. Dazu gehört eine bemerkenswerte Art von
Selbstverständnis. Aber vielleicht kommen wir doch einmal zu einer
Erdenspende von Bischof Weber.
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Sehr geehrter Herr
Wechselberger!
In Beantwortung Ihres
gestrigen e-mail übermittle ich Ihnen mit heutigem Kurier die gewünschte
Erd-Probe. Sie stammt aus dem Garten der Österreichischen Botschaft in
Zagreb, Jabukovac 39.
Ich schliesse Ihnen weiters eine Postkarte von Zagreb sowie eine Kopie
meines Passphotos bei - ich hoffe, das genügt, aber ich habe leider kein
Original im Büro und der Kurier geht heute ab.
Mit herzlichen Wünschen
für ein erfolgreiches Gelingen Ihres Projektes, zu dem ich Sie aufrichtig
beglückwünsche, verbleibe ich mit den besten Grüssen
Dr. Hans G. Knitel
- Österreichischer Botschafter in der Republik Kroatien
PS: Abgesehen vom Interesse
an Ihrem Projekt an sich ist mir die Mithilfe gerade als Tiroler ein
besonderes Anliegen.
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Sehr geehrter Herr
Wechselberger!
Nach Rücksprache mit Frau Bundesministerin Elisabeth Gehrer muss ich
Ihnen
leider mitteilen, dass sich die Frau Bundesministerin nicht an Ihrem
Projekt
Millennium Weltenbaum beteiligen wird.
Mit freundlichen Grüßen
R. Hohengartner
Dr. Reinhold Hohengartner - Büro der Frau Bundesministerin -
Bundesministerium für Bildung,
Wissenschaft und Kultur - Minoritenplatz 5 - A-1010 Wien - Tel.:
+43/1/53120-5016 - Fax: +43/1/5337797 - e-mail: reinhold.hohengartner@bmbwk.gv.at
Frau Bundesministerin
Elisabeth Gehrer als Zuständige Ministerin für Kultur habe ich um eine
Erdenspende für unser KunstKulturprojekt gebeten. Ihr Schreiben
entspricht der Art, wie die Frau Ministerin und ehemalige Lehrerin über
die Medien zum Bürger herüber kommt. Auch zeigt das das Bild eines
amtierenden Regierungsmitgliedes zumindest bis zur nächsten Wahl oder
Opposition. Aber immerhin gibt es freundliche Grüße und das ist schon
etwas.